Home > Aktuelles > News > 04.08.2008 - Erster Spatenstich für Neubau des Kreisverkehrs Nordbrücke/Pestalozziallee in Tauberbischofsheim
Presse- und Informationsdienst
des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis
Presse-Information Nr. 243-2008 Montag, 4. August 2008
Künftig mehr Sicherheit und flüssigerer Verkehr
Erster Spatenstich für Neubau des Kreisverkehrs Nordbrücke/Pestalozziallee
Der Umbau der Kreuzung Nordbrücke – Pestalozziallee in Tauberbischofsheim hat am Montag mit dem ersten Spatenstich offiziell begonnen. Zum einen sollen mit der Maßnahme die Verkehrsverhältnisse deutlich verbessert werden, denn dem Linksabbieger von der Nordbrücke Richtung Stadtmitte steht bislang nur ein eingeschränktes Sichtfeld zur Verfügung, außerdem entstehen oft lange Wartezeiten. Der Umbau zum Kreisverkehr soll den Verkehrsfluss fördern und für eine höhere Verkehrssicherheit sorgen. Zum anderen ist das Bauprojekt im Zusammenhang mit dem geplanten Neubau der Tauberbrücke in Tauberbischofsheim im nächsten Jahr zu sehen: Während des Brückenbaus wird ein flüssiger Umleitungsverkehr über die Nordbrücke nur dank des neuen, leistungsfähigen Kreisels möglich sein. Mit Blick auf das Gesamtprojekt, also den Bau von Kreisverkehr und Brücke, sprach Landrat Reinhard Frank beim Spatenstich dann auch vom Auftakt für eine der größten Straßenbaumaßnahmen der vergangenen Jahre im Main-Tauber-Kreis. „Ich bin froh, dass wir uns gemeinsam mit der Stadt Tauberbischofsheim für einen Kreisverkehr an dieser wichtigen Stelle entschieden haben, die ein Einfallstor für die Industrie und das Gewerbe- und Einkaufsgebiet rundherum ist.“ Gerhard Baumann, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Tauberbischofsheim, betonte, dass sich Stadt und Kreis einig über die Wichtigkeit des Kreisverkehrs seien. „Bisher war die Kreuzung ein Nadelöhr, an der auch häufiger Unfälle passierten; dies wird sich nun ändern.“
Ab Dienstag, 19. August, wird die Firma Boller-Bau mit zusätzlichen Arbeitskräften und Samstagsarbeit voraussichtlich innerhalb von nur zwei Monaten den Kreisverkehr bauen. Die Arbeiten sollen noch im Oktober abgeschlossen werden. „Durch die erheblich verkürzte Bauzeit werden die Verkehrsbehinderungen insgesamt, auch für das Industriegebiet und das Gewerbe in der Umgebung, minimiert“, versprach der Landrat. Zur Umleitung des Radwegs „Liebliches Taubertal – Der Klassiker“ wird bis zum Baubeginn am 19. Juni noch eine Radwegeverbindung zwischen der Zufahrt zur Kläranlage und der Unterführung der Nordtangente gebaut.
Während des Umbaus wird der Verkehr durch eine verkehrsabhängige Ampel geregelt. Lediglich der Verkehr aus Fahrtrichtung Hochhausen zur Innenstadt muss über die Nordbrücke umgeleitet werden.
Die Baukosten für den Kreisverkehr betragen rund 500.000 Euro, von denen der Kreis zirka 65 Prozent und die Stadt-Tauberbischofsheim zirka 35 Prozent tragen wird. Das Land Baden-Württemberg gewährt einen Zuschuss von 55.000 Euro.
BILD:
Freude über den ersten Spatenstich zum Bau des Schott-Kreisels in Tauberbischofsheim (von links): Gerald Heigl (Ingenieurbüro Balling), Matthias Kühnel (Leiter Kreisstraßenbauamt), Jochen Müssig (zuständiger Dezernent im Landratsamt), Steffen Boller (Boller-Bau), Gerhard Baumann (stellvertretender Bürgermeister, Tauberbischofsheim), Landrat Reinhard Frank, Ulrich Schäffer (Stadt Tauberbischofsheim), Andrea Popp (Kreisstraßenbauamt) und Stephanie Eisenhauer-Rudolf (anliegendes Autohaus A.M.T).
Text und Foto: Markus Moll
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